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About the story:

After burning down in 2007 this landmark of the City of Bad Dürkheim will be rebuild until December 2009 to September 2010..

About the picture:

a sense of depth.. standing here beside the beginning of the building and the end will be reached after 330 meters..
more Infos about the building you will find below:

Das Bad Dürkheimer Gradierwerk – häufig nur Gradierwerk oder auch Saline genannt – ist ein Teil der Kuranlagen von Bad Dürkheim und ein Wahrzeichen der pfälzischen Kurstadt. Es wurde zweimal durch Brandstiftung zerstört und befindet sich im Wiederaufbau. Trägerin der Anlage ist die Stadt Bad Dürkheim.

Geographische Lage

Das Gradierwerk erstreckt sich von Nordnordwest nach Südsüdost von der Weinstraße Nord bis zur Salinenstraße. Es schließt die Brühlwiesen, wo seit 1577 der Dürkheimer Wurstmarkt abgehalten wird, sowie den Kurpark nach Osten ab.

Anlage

Ein Gradierwerk steigert durch das sogenannte Gradieren den Salzgehalt einer Sole, bei deren Verdunstung auch der Salzgehalt der Umgebungsluft zunimmt. Gradierwerke werden deshalb als Freiluftinhalatorien zu Kurzwecken verwendet.

In der 333 Meter langen und bis zu 18 Meter hohen Bad Dürkheimer Anlage sind rund 250.000 Reisigbündel zu Wänden geschichtet; über diese Reisigwände rieselt Salzwasser aus einer Heilquelle, von dem an heißen Tagen bis zu 25 Kubikmeter verdunsten. Die salzhaltigen Tröpfchen sollen einen positiven Einfluss auf Lungen und Bronchien ausüben, zusätzlich wird die Umgebungsluft durch die Verdunstung gekühlt.

Geschichte

Ursprünglich gab es in Bad Dürkheim fünf Gradierwerke. Sie dienten der damaligen Saline Philippshall zur Salzgewinnung aus den Quellen Dürkheims. Das erste wurde bereits 1736 erbaut; für den Betrieb der Pumpen wurde das Wasser der Isenach verwendet. Das einzige erhaltene Bad Dürkheimer Gradierwerk, errichtet 1847, ist mit seinen 333 Metern eines der längsten in Deutschland.

Nachdem die Anlage im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt worden war, konnte der Betrieb in den 1950er Jahren wieder aufgenommen werden. Allerdings diente das Werk nun nicht mehr zur Salzgewinnung, sondern zu atemtherapeutischen Zwecken.

Bei der ersten Brandstiftung am 1. Juli 1992 brannte ein etwa 80 Meter langes Stück der Anlage nieder. Nach grundlegender Sanierung konnte das Gradierwerk im Jahre 1997 wieder eröffnet werden.

Am 7. April 2007 wurde erneut absichtlich ein Feuer gelegt.[4] Diesmal stand die Anlage auf der ganzen Länge von 330 Metern in Flammen. Da nach der Winterpause der Betrieb bereits wieder aufgenommen war, überstand ein großer Teil der Reisigbündel das Feuer unbeschadet; allerdings brannte der gesamte aus Holzbalken konstruierte Dachstuhl aus. Die Schadenshöhe wurde von der Feuerwehr auf 10 Mio. Euro geschätzt.

Am 6. August 2007 begannen die Abrissarbeiten, die im Wesentlichen der Sicherung dienten und die Wiederöffnung des Geländes ermöglichten. Mit dem Wiederaufbau wurde am 2. Dezember 2009 begonnen. Das Gradierwerk soll künftig ganz aus regenerativen Energien schöpfen: Der Neubau erhält ein Solardach, für die Beheizung soll warmes Quellwasser genutzt werden. Die Wiederinbetriebnahme wird spätestens zum Wurstmarkt 2010 angestrebt.

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Additional Photos by bernd matheis (bema) Gold Star Critiquer/Silver Workshop Editor/Gold Note Writer [C: 2765 W: 28 N: 3985] (26591)
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